Lokalen Medien zufolge haben Milizen ein mit Munition beladenes Fahrzeug auf einer überfüllten Straße in Qamischli in die Luft gesprengt. Dabei wurden mindestens 5 Menschen getötet und weitere 30 verletzt. Die Organisation syrischer Menschenrechtsbeobachter sagte, dass die Milizen ein Gebäude nationaler Verteidigungskräfte zum Ziel genommen hatten. Es sei aber noch nicht bekannt, ob es sich bei den Opfern um syrische Verteidigungskräfte handele. Diese Explosion in Qamischli ereignete sich nach monatelangen Gefechten zwischen kurdischen Kämpfern und Salafisten sowie Mitgliedern der Takfiri, die von der Organistation Islamischer Staat im Irak und der Levante (ISIL) unterstützt werden. Die kurdischen Kämpfer konnten die vom Ausland unterstützten Milizen aus den meisten Regionen im Nordosten Syriens vertreiben. Die Präsenz der syrischen Armee in von Kurden bewohnten Regionen hat sich seit letztem Jahr zum großen Teil verringert, sie ist aber noch nicht vollständig abgezogen.